Methodenbaustein 1

Beschreibung des gegenwärtigen reststoffbasierten Stoffflusssystems

Um die Potenziale der Abfall– bzw. Ressourcenwirtschaft möglichst optimal ausschöpfen zu können, bedarf es eines fundierten und detaillierten Verständnisses der regional vorhandenen Stoffflüsse und (potenziellen) Wertschöpfungsnetze sowie der bestehenden Wechselwirkungen. Thematisch beziehen sich die Untersuchungen auf alle in den beiden Kommunen identifizierbaren Sekundärrohstoffflüsse und umfassen demzufolge insbesondere

  • Siedlungsabfälle (Hausmüll, Sperrmüll, Wertstoffe, Bioabfälle, Grünschnitt, …)
  • Abfälle aus dem Bauwesen/ Abbruchabfälle
  • Abfälle aus der Abwasserbehandlung (v.a. Klärschlämme)
  • Abfälle aus Gewerbe, Handel und Industrie
  • Landschaftspflegematerialien
  • Reststoffe aus Land- und Forstwirtschaft
  • Sondermüll

Eine möglichst realitätsnahe Stoffstrommodellierung sowie die stoffgruppenspezifische Potenzialanalyse erfolgen unter Berücksichtigung aller fachlichen Schnittstellen.